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Was ist Infrarotstrahlung?

Als Infrarot wird der Spektralbereich zwischen 1 mm und 780 nm bezeichnet, was einem Frequenzbereich von 300 GHz bis 400 THz entspricht.

Entdeckt um 1800 vom deutsch-englischen Astronomen Friedrich-Wilhelm Herschel. Als Infrarotstrahlung (kurz IR-Strahlung, auch Ultrarotstrahlung) bezeichnet man in der Physik elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der längerwelligen Terahertzstrahlung.

Infrarot-Spektrum

Es gibt Nah-, Mittel- und Fern-Infrarotstrahlung – Infrarotheizungen senden IR-C Strahlen aus.

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Infrarotbereich Wellenlänge Bereich Eindringtiefe in mm
IR-A (nahes Infrarot) 780 – 1400 kurzwellig bis 5,0
IR-B (nahes Infrarot) 1400 – 3000 mittelwellig bis 2,0
IR-C (mittleres Infrarot) 3000 – 5000 langwellig bis 0,3
IR-C (fernes Infrarot) 5000 – 10000 langwellig bis 0,3

 

Wie funktionieren Infrarotheizungen?

Die von uns vertriebenen Heizpanele haben im Kern ein Kohlefaser-, Graphite-, Kunststoff-Materialmix, der unter Strom (220 V) Infrarotstrahlen (IR-C) aussendet.

Laut Hersteller haben unsere IR-Heizungen einen Wirkungsgrad von 93%. Der Strahlwinkel beträgt bis zu 45 °, sodass keine zielgerichtete Installation notwendig ist.
Diese Strahlen treffen auf Gegenstände und Körper und erwärmen diese. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizsystemen wird nicht direkt die Luft erwärmt (Konvektion). Die Luftfeuchtigkeit bleibt bei IR-Heizungen nahezu konstant – auch das trägt zu einem „gesünderen“ Raumklima bei. Lebewesen (sogar unsere Spezies, die sich Mensch nennt) empfindet Strahlungswärme als sehr angenehm, weil die Kombination komfortabler Wärme und gefühlt kühlerer Luft dem Organismus entgegen kommt.
Ein ähnlicher Effekt wie in den Bergen bei Sonnenschein: frische Luft – aber die Strahlungswärme lässt uns dabei nicht frieren. IR-Heizungen senden übrigens keine schädlichen UV-Strahlen aus. Im Verhältnis zu herkömmlichen Heizungen kann die Raumtemperatur 3 °C kühler gewählt werden (18 °C statt 21 °C) bei wesentlich angenehmerem Körpergefühl.

Hellstrahler oder Dunkelstrahler?

Unsere Heizpanele sind ausschließlich Dunkelstrahler. Als Hellstrahler werden z. B. die Rotlichtlampen und auch die gasbetriebenen Infrarotheizer bezeichnet.

Welche Heizung für welche Raumgröße?

Heizleistung
Abmessungen
Raumgrößen
300 W 30 × 90 × 2,5 cm 4 – 5 m²
400 W 60 × 60 × 2,5 cm 7 – 8 m²
600 W 60 × 90 × 2,5 cm 13 – 14 m²
700 W 60 × 90 × 2,5 cm 16 – 17 m²
850 W 60 × 120 × 2,5 cm 19 – 21 cm²
1000 W 60 × 120 × 2,5 cm 23 – 25 cm²

 

Die oben angegebenen Werte sind Durchschnittswerte, da die jeweiligen lokalen Verhältnisse nicht berücksichtigt werden können. Diese sind z.B.:
• Dämmwerte des Objektes
• Außenwand, Innenwand
• Wand- (Holz, Tapete, Stein) und Bodenbelag (Fliesen, Parkett, Teppich)

 

Die Arbeitsplatz-Infrarotheizung

Eine weitere Möglichkeit der vielseitigen Nutzung

Nie wieder frieren am Arbeitsplatz. Die Innovation unter der Schreibtischplatte. Einhängen oder festschrauben, Stecker rein – fertig. Sie bleiben gesund und leistungsfähig. Sie brauchen warme Hände für filigrane Arbeiten. Diese Heizung macht auch auf dem Werktisch eine gute Figur. Feinste Ausstattung im hochwertigen Edelstahl-Kleid. Die Infrarot-Heizung mit Designer-Anspruch.

 

Infrarot FAQ – Häufig gestellte Fragen

Ist die Infrarotheizung nur als Zusatzheizung geeignet?

Die Infrarotheizung ist zwar einerseits die ideale Zusatzheizung, kann aber durchaus auch als Hauptheizung eingesetzt werden. Voraussetzung ist eine ausreichende Dimensionierung um in kalten Zeiten genügend Reserve zu haben. Gegenüber herkömmlichen Elektroheizungen können Sie mit ca. 60% weniger Stromkosten rechnen. Außerdem sparen Sie ganz enorm an Anschaffungs-, Installations- und Wartungskosten.

Wie sicher ist die Infrarotheizung?

TÜV / GS geprüft und hat die CE- Konformitätserklärung. Gesundheitlich gibt es keine Bedenken, im Gegenteil, es gilt als erwiesen, dass diese mittel- bis langwellige Infrarotstrahlung sehr positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

Wie und wo kann ich die Infrarot-Flachheizung anbringen?

In der Regel können Sie das Heizsystem in allen geschlossenen Räumen an jeder Wand befestigen. Voraussetzung ist lediglich ein Stromanschluss in der Nähe. Die Heizelemente können auch an der Decke befestigt werden, durch die Erwärmung des Fußbodens erreichen Sie dann einen ähnlichen Effekt, wie bei der Fußbodenheizung. Im therapeutischen Bereich ist es bestens möglich einen Patienten/Klienten auf einer Behandlungsliege zu erwärmen und von den gesundheitlichen Vorteilen der Infrarot-Flachheizung zu profitieren. Auch in großen Hallen und im Außenbereich ist die Infrarotheizung im Vorteil, da die wärmende Strahlung trotz kühler Luft ihre volle Wirkung hat.

Aus welchem Material besteht die Infrarot-Flachheizung?

Dieses unbrennbare Naturprodukt besteht aus umweltfreundlichen, zusammenwirkenden
Komponenten, wie z.B. Karbonfaser und Nano-Silber, Glas und Aluminium.

Kann ich die Infrarot-Flachheizung während des Betriebes anfassen?

Die Infrarot-Flachheizung erreicht eine Betriebstemperatur von 80° -110°C. Der direkte Kontakt sollte vermieden werden. Da es sich allerdings um sogenannte „trockene Hitze“ handelt, besteht im Falle des Kontaktes keine Verbrennungsgefahr. Ein normaler Ofen wird in der Regel deutlich heißer. Kinder werden bei Berührung erschrecken, können sich aber nicht verbrennen.

Mit welchen Verbrauchskosten muss ich rechnen?

Eine Beispielrechnung. Bitte den lokalen Verhältnissen anpassen.
Eine Infrarot-Flächenheizung mit 400 W kostet nur 76 Cent am Tag!
(bei 10 Stunden Laufzeit und 19 Cent/KW Stromkosten)
Beispiel 100 m2 Wohnung:
Bei 7 Heizelementen und einer tägl. Heizdauer von 10 Stunden an jährlich 150 Tagen nur ca. 798,– Euro im Jahr. Erfahrungsgemäß heizen nicht alle Infrarotheizungen den ganzen Tag in allen Räumen, daher kann mit deutlich niedrigeren Kosten gerechnet werden! Sie können mit ca. 8,– bis 10,– Euro Heizkosten pro qm und Jahr kalkulieren! Der Stromverbrauch von entsprechenden älteren Nachtspeicheröfen ist um ein vielfaches höher! Da nutzt auch der niedrigere Tarif herzlich wenig!
Vergleichen Sie selbst, was Ihre Öl- oder Gasheizung kostet.

Lässt sich die Temperatur der Infrarot-Flachheizung regeln?

Die meisten Modelle werden werksseitig ohne Regler gefertigt. es ist allerdings möglich, eine Zeitschaltuhr oder ein Thermostat/Funkthermostat zu verwenden. Wir empfehlen ein Thermostat, da durch die gezielte Regelung ein zusätzlicher Spareffekt erzielt wird.

Wie lange muß die Infrarot-Flachheizung in Betrieb sein?

Ein Infrarot-Flächen-Heizkörper kann 24 Stunden, rund um die Uhr, in Betrieb sein. Dies sollte auch für den ersten Einsatz beibehalten werden. Jedoch mindestens so lange, bis die Infrarotwellen von der Materie (Wände, Decken, Böden etc.) als Wärme zurückgegeben werden. Danach ist, durch Steuerung über Raumthermostat/Zeitschaltuhr, nur noch eine Betriebszeit von täglich 5 – 10 Stunden erforderlich. Je länger die Infrarotheizung im Einsatz ist, um so mehr Wärme wird in den Wänden gespeichert, in der Regel kann die Heizung nachts aus bleiben.

Muss meine Wohnung besonders gut gedämmt sein?

Grundsätzlich ist eine gute Dämmung immer gut. Bei der Infrarotheizung ist jedoch vieles völlig anders, als bei einer Heizung mit der Sie über Konvektionswärme die Luft erwärmen. Bei der normalen Heizung muss die warme Luft die Materie und den Menschen erwärmen. Damit diese warme Luft nicht gleich wieder verschwindet, müssen die Wände gut gedämmt sein. Übertriebene Dämmung kann wiederum zu Feuchtigkeitsproblemen führen. Bei der Infrarotheizung werden Materie und Mensch direkt erwärmt, dazu ist zunächst überhaupt keine Isolierung nötig, das funktioniert sogar in großen Hallen und Kirchen. Lediglich für die indirekt entstehende Wärme ist eine gute Dämmung von Vorteil. Da Sie mit einer Infrarotheizung bereits bei 19 Grad eine empfundene Wärme von 21 Grad haben, ist die Temperaturdifferenz von innen nach außen geringer und folglich ist auch der Wärmeverlust geringer. Daher ist die Infrarotheizung gerade bei nicht optimal isolierten Räumen effektiver.

Kann man Schimmelbildung mit Infrarot verhindern bzw. bekämpfen?

Bei Beheizung der Räume mit unserem Infrarot-Heizsystem ist eine Pilz – und Schimmelbildung praktisch unmöglich, weil es zu keiner Kondensatbildung kommt (selbst bei Wohnungen, die selten belüftet werden). Da es zu keiner Kondenswasserbildung kommt, wird das Mauerwerk bei einer bereits vorhandenen Mauerfeuchte ausgetrocknet. Dies hat ein angenehmes und gesünderes Wohnklima zur Folge. Die meisten Menschen kennen das eigenartige Kältegefühl, das von einer großen Glasscheibe ausgeht. Dasselbe Gefühl geht auch von kalten Wohnraumwänden aus, wenn auch in einer abgeschwächten Form. Trockene und warme Wände bedeuten für Menschen mit Gicht, Ischiasleiden usw. eine wesentliche Erleichterung.
Die Isolierfähigkeit eines feuchten Mauerwerks ist erheblich geringer gegenüber einer trockenen Wand.
Bei trockenen Mauern ergibt sich mit unserem Heizsystem eine wesentliche Energieeinsparung.
Nicht nur Schimmel und Pilzbelastung, sondern auch Salzausblühungen, gehören bei trockenen Gemäuern der Vergangenheit an.